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Hochwasserkatastrophe 2002

 
 
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Deutsche Post hilft
den Opfern der Hochwasserkatastrophe

Evakuierte Regionen, verlassene Häuser und Menschen, die mit einem Schlag vor den Trümmern ihrer Existenz stehen: Die entsetzliche Hochwasserkatastrophe hat in Süd-, aber vor allem in Ostdeutschland viele in den Ruin gestürzt.

Häuser und Wohnungen sind unbewohnbar, mühsam aufgebaute Unternehmen existieren nicht mehr. Doch beim Wiederaufbau können sich die Menschen in den betroffenen Gebieten auf die Hilfe und Unterstützung vieler verlassen. Auch die Deutsche Post World Net sichert mit umfangreichen Maßnahmen schnelle und unbürokratische Hilfe zu.

Den eigens gegründeten Verein „Deutsche Post World Net - Hilfe für Hochwassergeschädigte“ stattet das Unternehmen mit einem Startkapital von 1,5 Mio Euro aus, um Postlern in Not schnelle Hilfe zu ermöglichen. In der Zentrale des Konzerns wird hierzu unter anderem auf ein geplantes Mitarbeiterfest sowie die feierliche Einweihung des Post Towers verzichtet.

Zusätzlich unterstützt der Konzern mit dem Verkauf einer Sonderbriefmarke die Opfer dieser Jahrhundertflut. Bereits ab dem 13. August 2002 ist in allen Filialen der Deutschen Post die Sonderbriefmarke „Hochwasserhilfe 2002“ erhältlich. Zum Portowert von 56 Cent wird ein Zuschlag von 44 Cent erhoben. Ein Mitglied des Vorstandes überreichte bei der Vorstellung der Sonderbriefmarke bereits einen Scheck in Höhe von 1,5 Mio Euro als Vorauszahlung dieses Zuschlagserlöses an die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege. Darüber hinaus wurde ein weiterer Scheck in gleicher Höhe als Spende der Deutschen Post für alle Hochwasseropfer übergeben.

Sonderbriefmarke zur Hochwasserkatatrope

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Zu den Hilfen zählt auch der besondere Einsatz der Postbeschäftigten vor Ort, die mit Hochdruck daran arbeiten, die Postversorgung in den betroffenen Gebieten zu gewährleisten. Das reicht von der Zustellung unter extremen Bedingungen über die Lagerung der Sendungen bis hin zur Auslieferung in den Notunterkünften. Mit ihren schweren Fahrzeugen war die Deutsche Post auch an der Verteilung der unzählicgen Sandsäcke beteiligt. Rund 120.000 Postbeutel wurden zudem als Ersatz für fehlende Sandsäcke in die Notgebiete gebracht.

Unterstützung leistet auch die Postbank: Sie beteiligt sich am Sonderprogramm Hochwasser der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Dadurch erhalten Betroffene Sonderkonditionen bei Immobiliendarlehen, um Schäden schnell zu beseitigen.

Generell wird sich die Postbank kulant verhalten, wenn Kunden bei der Rückzahlung von Krediten in Schwierigkeiten geraten sollten oder über höhere Beträge ihrer Sparguthaben verfügen müssen. Außerdem kosten Bareinzahlungen auf Spendenkonten an den Schaltern der Deutschen Post nichts. ...

Aus den oben geschilderten Umständen werden auch die Kunden der Stempelstelle um eine verständnisvolle und nachsichtige Einstellung gegenüber der Erledigung der Stempelaufträge gebeten. Auch das ist ein Beweis der Solidarität mit den Betroffenen. Die Deutsche Post wird alles unternehmen, die Aufträge in einer den Umständen angepassten schnellstmöglich zu erledigen:

- Sollten Veranstaltungen abgesagt werden und somit der Einsatz der betreffenden Stempel entfallen, werden bereits eingegangene Aufträge so schnell es die Umstände gestatten an den Auftraggeber zurückgesandt.

- Wurden die Veranstaltungen durchgeführt, ist aber die Auftragsdurchführung derzeit aus den o. a. Gründen nicht möglich, werden die Aufträge zu gegebener Zeit und mit sehr viel Kulanz bearbeitet.

 

Sonderpostwertzeichen der Deutschen Post zur Hochwasserhilfe 2002

 

 

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aktualisiert am: 17.02.2015